Letzte Aktualisierung dieser Seite : 27.02.2007
Ohne Meditation ist kein ernsthaftes Ki-Aikido möglich. Und die Atemübungen sind bei der Meditation ein sehr schöner Weg, um die innere Stille, danach die innere Ruhe und letztendlich den inneren Frieden zu finden. Die Kommentare, die auf die nächsten Bilder folgen, sind nichts besonderes und werden vielleicht schnell völlig geändert. Es ist in diesen Fall notwendig, selber auszuprobieren. Wie alles genannt wird spielt keine Rolle. Es gibt keine "echte" Methode für die Meditation. Jeder muss es ausprobieren, es gibt keine andere Möglichkeit. Mit dem folgenden Link können Sie einen schönen Text herunterladen. Es ist eine gute Einführung, aber bald werden Sie nichts mehr brauchen und so muss es sein.
Liebende-Güte-Meditation-Springbrunnen Runterladen.doc Runterladen.pdf
"Die Meditation ist keine Evasion. Es ist keine
Aktivität, die Euch isoliert und in Euch verschließt ; es ist vielmehr ein
Verstehen der Welt und ihrer Evolutionen."
"Die Meditation ist nicht
die Wiederholung des Wortes, weder die Erfahrung eines Sehens, weder das
Betrachten der Stille. (...) Die Meditation hat keinen Anfang, sie hat also kein
Ende."
"... die Meditation schafft
ein Ende der Wiederholung der Vergangenheit. (...) sie ist die Stille, in
welcher der Beobachter schon von Anfang an nicht mehr da ist."
"Die Meditation ist das
Öffnen einer Tür in Räume die keine Phantasie ersinnen kann und die nicht das Objekt einer
Spekulation sein können."
"Der Anfang ist das
Ende und der Anfang ist der erste Schritt und der erste Schritt ist der einzige
Schritt". Alles von Krishnamurti.
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Nein, das halbe Lächeln habe ich nicht erfunden. Yoshigasaki Sensei beweißt es in Novara. |
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Ein Mudra ist eine besondere Handhaltung, die einen "Kreis" bilden sollte. |
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Achten Sie auf die Daumenposition. Sie sind gegenüber den anderen Fingern andersherum gehalten. Das erlaubt es, eine deutlich lockerere Haltung zu erreichen. Für die Meditation ist das prinzipiell wesentlich. Wir schließen die Augen während |
Versuchen wir hier klar zu sein. Die Meditation ist wesentlich, aber viele Leute verlieren sich darin. Es ist wahr, dass die Wiederholung eines Wortes oder mehrerer Wörter einen in eine Art Autohypnose versetzt, wenn man sich gehen lässt (was sehr schnell geschehen kann). Und das ist nicht gut. Deswegen machen wir "Misogi" nur mit schon erfahrenen Schülern. Wir wiederholen dabei acht Silben sehr oft, sehr laut und sehr lang, bis zwanzig Minuten oder mehr. Diese Silbe lauten To Ho Ka Mi He Mi Ta Me und werden in drei verschiedenen Rhythmen gesprochen. Sie sollen einen Sinn haben, dieser ist aber nicht besonders interessant. In Wirklichkeit, bei einer korrekten Ausführung des Misogi, werden der Körper und der Geist "gereinigt". Das hat mit der Meditation wenig oder gar nichts zu tun. Es handelt sich vielmehr um eine Atemübung. Eventuell kann jemand damit einen Zustand erreichen, der ihm etwas mehr als eine körperliche Erfahrung bringt, aber dieser wäre quasi künstlich hervorgerufen. Es ist also wichtig, nichts von Misogi zu erwarten, damit es wirkt wie es wirken soll.
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Die drei folgenden Absätze sind auch nicht wörtlich zu nehmen. Sie sind nur die Beschreibung einer persönlichen Erfahrung, einer individuellen Wahrnehmung. Aber das Wort oder die Beschreibung ist nicht die Sache an sich. Das Wort "Tisch" hat mit einem Tisch keine Verbindung, sonst würden auch die Franzosen "Tisch" sagen und nicht "table". Das gilt für absolut alles. Die beste Kommunikation erfolgt ohne Worte, und das Aikido zeigt das deutlich. Bauen wir nicht aus Worten ein Gefängnis um uns herum auf. Auch die schönste Satzung kann zu einem Käfig werden, wenn wir nicht in der Lage sind, diese Worte in den Hintergrund treten zu lassen.
Wir können drei verschiedene Arten von Gedanken analysieren : die passiven Gedanken, die ohne Grund kommen (die für uns schwierigsten), die aktiven "parasitären" Gedanken und die aktiven "nichtparasitären" Gedanken.
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Diese Stufe ist relativ einfach zu erreichen. Das Buch
"Das Wunder der Achtsamkeit" (von Thich Nhat Hanh) ist dabei eine sehr
große Hilfe. Es genügt, alles mit Achtsamkeit zu machen,
inklusive z.B. spülen, bügeln, essen, schlafen (ja, ja !) um eine gute Ahnung dieser
inneren Stille zu haben. Plötzlich verschwinden die "aktiven parasitären"
Gedanken. Es gibt noch aktive Gedanken (was soll ich machen ?) aber keine
parasitären Gedanken (was kommt heute im Fernsehen ?). Passive Gedanken (jene, die
ohne Grund kommen) gibt es immer noch. Dank der inneren Stille ist es möglich,
24 Stunden am Tag zu meditieren. Arbeiten ist kein Problem, es ist sogar sehr
sinnvoll so zu arbeiten, in der Schule wie in der Firma, zu Hause im Garten
wie im Keller. Wie heißt diese Blume ? Egal, sie ist. Betrachten Sie sie, werden Sie zu ihr, ohne Vorurteil, um sie wirklich zu respektieren, jetzt, morgen und übermorgen, bis sie verblüht. |
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Diese Stufe reicht schon tiefer. Alle aktiven Gedanken
verschwinden und eine sehr tiefe Ruhe beherrscht den Körper. Es ist immer noch
möglich, innerhalb gewisser Grenzen, in diesem Zustand zu arbeiten. Die innere Ruhe benötigt die äußere und fördert diese. In
diesem Zustand können die Dinge schon ganz anders betrachtet werden : so, wie sie
sind, und nicht wie sie sein sollten. Nur passive Gedanken können noch
auftauchen. Es
reicht, sie als passive Gedanken zu erkennen, und sie verschwinden.
Wenn Sie die Möglichkeit haben, in Ihrem Garten eine "wilde Ecke" einzurichten, wird sie bald zu einem "Gebetsfeld" werden, in dem Sie meditieren können.
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Diese Stufe reicht noch viel tiefer. Auch die passiven Gedanken verschwinden und tauchen nicht mehr auf. Es ist ein Zustand, in dem der Körper wie ein Stein dasitzen kann. Nichts kann ihn bewegen. Es ist ausgeschlossen, so zu arbeiten oder ein Auto zu fahren, weil der Körper keine Rolle mehr spielt. Der Geist wird dafür immer schneller, leichter, zuverlässiger und wird alles gleichzeitig wahrnehmen können. Es ist sehr schwierig, den inneren Frieden zu erreichen, und wir versuchen es auch nicht. Aber in wenigen Worten : Um kein Scharlatan zu sein, sollten wir, wenn wir vom äußeren Frieden reden, zuerst den inneren gefunden haben. Das Ki-Aikido hilft einem sehr viel dabei. |